Umgesetzt:
Aufbau von Organisationen & Programmen
Junge Akademie Schweiz
Dem wissenschaftlichen Nachwuchs in der Schweiz eine Stimme geben, nach dem Vorbild der Global und der European Young Academy. Im ersten Brainstorming Meeting wird klar: der Wille und das Potential sind da. Gewünscht wird ein zügiges Vorgehen: Nicht endlos diskutieren, sondern endlich vorwärts gehen. Die Begleitgruppe erarbeitet einen Projektplan, Rechtsgrundlagen und Nominationsvorschläge, die vom Vorstand der Akademien der Wissenschaften Schweiz genehmigt werden. Eine Leitung wird eingesetzt. Während der Pandemie stellen die Mitglieder der Jungen Akademie Schweiz die Weichen für ihre ersten Projekte. Rolle: Auftraggeberin, Coach und Projektaufsicht auf Ebene Geschäftsstelle, nationale und Internationale Vernetzung.
Kodex für Wissenschaftliche Integrität
Wie kann die Kultur der wissenschaftlichen Integrität gestärkt werden? Eine Expertengruppe mit VertreterInnen der Akademien der Wissenschaften Schweiz, des Schweizerischen Nationalfonds, swissuniversities und Innosuisse erarbeiten einen neuen Kodex zur Wissenschaftlichen Integrität, der ein gemeinsames Verständnis definiert, die neusten Entwicklungen aufnimmt und eine Absichtserklärung der Trägerorganisationen festhält. Die Umsetzung erfolgte in individuellen Verfahren der verantwortlichen Akteure: SNF, Swissuniversities, Innosuisse, ETH Rat.
Rolle: Auftraggeberin, Coach und Projektaufsicht auf Ebene Geschäftsstelle, nationale und internationale Vernetzung.
Digitale 21
Wie wirkt sich die Digitalisierung auf Bildung, Lernen und Arbeit im 21. Jahrhundert aus? 2018 luden die Akademien der Wissenschaften Schweiz die Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft an die Digitale21 zu Beiträgen, Diskussionen und Podien in Lugano ein. Schülerinnen und Schüler diskutierten im Parlament in Bellinzona. Daraus entstanden 10 Empfehlungen, die dem zuständigen Bundesrat übergeben wurden. Der Balzan Preisträger Federico Capasso stellte seine interaktiven Unterrichtsmethoden sowie seine bahnbrechenden Erkenntnisse zur "Flat Optics" vor. Das Startup SeerVision der ETH Zürich testete erstmals seine Autonome KI Kamera an einer Veranstaltung - und lieferte perfekte Bilder für Live Stream und Video.
Rolle: Programmkommission, Projektmanagement, Vernetzung mit internationalen, nationalen und lokalen Stakeholdern aus Bildung, Forschung, Innovation und Politik, Kommunikationskonzept.
Internationalisierungsprogramm für Startups
Wie gelingt der Schritt in neue Märkte? Wissenschaftsbasierte Startups sind "Born global", denn der Heimmarkt ist in der Regel zu klein und der Absatzmarkt muss bereits während der Produktentwicklung mitgedacht werden. In meiner executive Masterarbeit erarbeitete ich Ausgangslage, Strategischen Grundlagen und Umsetzungskriterien für ein entsprechendes Startup Förderprogramm der KTI mit swissnex in der Form von Market Validation und Market Entry Camps in den USA, Indien, China und UK (heute Innosuisse).
Rolle: Projektleitung, umfassende Literaturrecherche, Empirie: Umfrage und Interviews, Umsetzung, Aufbau in UK, New York, Indien und Shanghai, formative Evaluation der einzelnen Camps.
Grundlagen für Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege
Vor dem Hintergrund der Arbeiten der Interdepartementalen Arbeitsgruppe IDA Work and Care erarbeitete ich in meiner Projektarbeit eine wissenschaftliche Auslegeordnung im Hinblick auf die gesetzliche Regelung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege. Die Erkenntnisse flossen in den Bericht des Bundesrates ein. In der Folge wurden entsprechende Rechtsgrundlagen geschaffen.
Rolle: Projektleitung IDA Work and Care, sozialwissenschaftliche und rechtliche Analyse, Redaktion Bericht, Empfehlungen für das weitere Vorgehen.
Schweizer Wissenschaft-Olympiaden: Aufbau Geschäftsstelle, Positionierung, Fundraising
2005 wurde der Verband Schweizer Wissenschaft-Olympiaden gegründet. Als erste Geschäftsführerin baute ich die Geschäftsstelle auf und positionierte die junge Organisation bei Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Mit einer innovativen Stakehloder- und Kommunikationsstrategie gelang es, das Fundraising auf solide Fundamente zu stellen, die Organisation bekannt zu machen und die Grundlagen für die Austragung internationaler Wissenschafts-Olympiaden in der Schweiz zu legen.
Rolle: Strategievorbereitung, Konzepte, Stakeholder-Management, Kommunikation, Fundraising, Beratung des Vorstands.